Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung – unter Leitung des Berliner CDU-Bürgermeisters Kai Wegner – finanziert eine neue Kampagne für mehr Sichtbarkeit älterer LSBTI*-Menschen. Unter dem Titel „Schau mir in die Augen, Berlin“ wollen die Schwulenberatung Berlin und der Verein RuT – Rad und Tat Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V. auf die Lebenssituation queerer Seniorinnen und Senioren aufmerksam machen – auf Kosten der Steuerzahler.
LSBTI* steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen sowie weitere Personen, die sich nicht in traditionelle Geschlechts- oder Sexualitätskategorien einordnen.
In einer Pressemitteilung der Aktion heißt es: „Rund 450.000 LSBTI*-Personen leben in Berlin, etwa 50.000 von ihnen sind über 65 Jahre alt. Viele haben keine Kinder oder Familie, die sie im Alter unterstützen könnte. Gleichzeitig erleben queere Senior*innen bis heute Diskriminierung – in Pflegeeinrichtungen, im Wohnumfeld oder in der medizinischen Versorgung. Sichtbarkeit ist daher weit mehr als ein Symbol: Sie schafft Akzeptanz und schützt vor Ausgrenzung.“
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