„Es gibt auch keinen Grund für Pessimismus und Schwarzmalerei über die Zukunft unseres Landes. Es liegen nicht die besten Jahre unseres Landes hinter uns, sondern es liegen sehr gute Jahre vor uns. […] Und das heißt, dass wir die sehr deutschen Reflexe des Schlechtredens, dass wir auch die parteipolitischen Spielchen hinter uns lassen müssen.“
So sprechen Führungspersönlichkeiten: positiv, offen und überzeugend. Positiver, offener und überzeugender kann niemand die reale Wirklichkeit – also so, wie unser Land tatsächlich ist, also im Innersten, wenn man sich nicht von Kleinigkeiten und Äußerlichkeiten ablenken lässt, eben ist – präziser beschreiben als unser Kanzler. Der Tagesspiegel hat diese bedeutenden Worte freundlicherweise für uns aufgezeichnet und sie so als geschichtliches Dokument für die Nachwelt erhalten, die ja einmal wissen will, wer dafür verantwortlich ist, dass alles so wunderbar ist und es allen so gut geht.
Nun hat sich der für seine profunden Analysen hochgeachtete Präsident des DIW, Professor Marcel Fratzscher, für eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen ausgesprochen. Eine begrenzte Freigabe, so Fratzscher, sei richtig, weil sie den stationären Einzelhandel im Wettbewerb mit digitalen Angeboten stärke und Innenstädte beleben könne. Gerade kleinere Geschäfte bräuchten mehr Flexibilität, um im Wettbewerb mit Online-Plattformen bestehen zu können, so der DIW-Präsident weiter. Sonntagsöffnungen könnten zudem die soziale Teilhabe stärken, weil Innenstädte wieder stärker zu Orten der Begegnung und des öffentlichen Lebens würden.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











