Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer soll die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg als unabhängiger Rat für Staatsmodernisierung in Sachen Bürokratieabbau beraten. Dass sich Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) bei der Besetzung des Postens für Palmer entschieden hat, sorgt bei Vertretern der Grünen Jugend für Empörung.
„Die Personalie ist eine absolut unnötige und riesige Fehlentscheidung“, kommentierte Landessprecherin Theresa Fidušek die Personalie Palmer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Wir brauchen keinen Boris Palmer, um Bürokratie abzubauen, wir haben fähigere Leute, die einfach ihren Job machen würden“, heißt es in dem Statement weiter.
Zudem behauptete Fidušek, dass es Palmer lediglich darum gehe, Aufmerksamkeit zu erhalten. Özdemir wisse, so Fidušek, „dass Boris Palmer von vielen Leuten, auch aus der Partei, zu Recht abgelehnt wird“.
89. Sitzung des Deutschen Bundestages | 09.07.26










