Am 8. Dezember 2018 stimmte die CDU auf ihrem 31. Parteitag in Hamburg für den sogenannten Unvereinbarkeitsbeschluss, in dem es heißt „Die CDU Deutschlands lehnt Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland ab.“
Die neueste Wahlumfrage in Sachsen-Anhalt von INSA dokumentiert das sich täglich vergrößernde Dilemma der CDU. Würde am Sonntag in Sachsen-Anhalt gewählt werden, käme die AfD auf 40 Prozent der Stimmen, die CDU weit abgeschlagen auf 26 Prozent, die Linke auf 11 Prozent, was sie vor allem den Universitätsstädten verdankt, der radikalen Wokeness und dem Bildungsverlust, das BSW auf 6 Prozent, die SPD auf 6 Prozent, Grüne und FDP im einstigen „Genscher-Land“ finden bei 3 Prozent eigentlich nicht mehr statt.
Sollten SPD und BSW an der 5-Prozent-Hürde scheitern, ist eine absolute Mehrheit für die AfD nicht ausgeschlossen, doch auch so weiß man nicht, ob die AfD noch einen Schlussspurt hinlegen kann, denn das erste Mal zieht nicht die Partei mehr als der Spitzenkandidat, sondern der Spitzenkandidat, Ulrich Siegmund, ist ausgesprochen populär – und vor allem populärer als der Spitzenkandidat der CDU, Sven Wer? Die AfD Sachsen-Anhalt besitzt in Siegmund einen populären Spitzenkandidaten, dem immer mehr Wähler zutrauen, die Probleme anzupacken und lösen zu können, anstatt sich mit scheinkritischen Worten an den Problemen vorbeizumogeln.
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