Frauen verboten – Fußball ist Testosteron

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Frauen verboten – Fußball ist Testosteron
Bildquelle: NiUS

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat versagt, weil sie zu zaghaft war. Im Kader von Julian Nagelsmann waren keine Spieler, die Härte mit Härte beantworten konnten. Das Ecuador-Debakel hat gezeigt, dass es ein Irrglaube ist, dass sich der technisch bessere Spieler gegen Raubeine durchsetzen wird. Eine romantische Idee, aber Fußball läuft anders.

Wie schwer es den Deutschen fällt, die Härte des Turniers anzunehmen, war gegen Ecuador besonders bei Aleksandar Pavlović und Jamal Musiala zu beobachten. Der schlaksige Pavlović zerschellte geradezu an seinen kantigen Gegenspielern. Er spielte einen Fehlpass nach dem anderen, so sehr stresste ihn das ruppige Pressing der Ecuadorianer. „Jamal Musiala, Spitzname Bambi, lief wie ein waidwundes Reh durchs Unterholz der gegnerischen Abwehr, seine Jäger setzten ihm mit Tritten zu, wo sie nur konnten“, schrieb der Stern.

Fußball ist ein Sport, bei dem das Sexualhormon Testosteron eine zentrale Rolle für die physische Leistungsfähigkeit spielt, sagen Wissenschaftler. Die Ärztezeitung schreibt: „Ein hoher Testosteronspiegel bietet erhebliche sportliche Vorteile.“ Ein natürlicher hoher Spiegel (wir reden nicht von Doping) verkürzt die Erholungszeit bei intensivem Spiel. Er regt die Bildung roter Blutkörperchen an, was den Sauerstofftransport in die Muskeln optimiert. Und: Testosteron steigert den Antrieb und die Durchsetzungskraft.

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