Die Kosten für das Einfliegen von afghanischen Ortskräften fallen weitaus höher aus als bislang berichtet: Wie die Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer mitteilte, die NIUS exklusiv vorliegt, gab der Staat 149 Millionen Euro dafür aus, Afghanen über unterschiedliche Aufnahmeprogramme nach Deutschland zu holen.
„Die Gesamtkosten der von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzten Projekte, die unter die unterstützte Ausreise afghanischer Ortskräfte und sonstiger schutzbedürftiger Personen fallen, belaufen sich mit Stand 30. November 2024 auf 149 Millionen Euro“, schreibt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in ihrer Antwort.
Die GIZ ist eine Tochtergesellschaft des Bundes, die für Entwicklungshilfeprojekte in der ganzen Welt zuständig ist. Unter anderem unterstützt die Organisation das Auswärtige Amt und das Entwicklungshilfeministerium dabei, Afghanen auszuwählen, die in Deutschland aufgenommen werden sollen.
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