Anne Frank – ein Name, der stellvertretend für das Schicksal von Millionen verfolgter und ermordeter Juden steht. Und der mittlerweile von Linken für politische Einflussnahme missbraucht wird.
In den vergangenen Tagen hatte NIUS recherchiert, wie die Regierung Steuergeld an Organisationen verteilte, die nun Wahlkampf „gegen Rechts“ machen. Das Beispiel der Bildungsstätte Anne Frank ist ein besonders geschmackloser Fall einer solchen politischen Manipulation.
Die mit Steuergeld finanzierte Bildungsstätte soll eigentlich an das junge Mädchen Anne Frank erinnern, das vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam fliehen musste, Tagebuch über das Leben im Versteck führte und 1945 im Alter von 16 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet wurde. In Anne Franks Geburtsstadt Frankfurt angesiedelt, betrieb die Einrichtung unter dem Namen „Jugendbegegnungsstätte Anne Frank“ lange Zeit Aufklärungsarbeit über den Holocaust.
Doch 2013 wurde die Institution umbenannt in „Bildungsstätte Anne Frank“. Auf der Website heißt es dazu: „Die Namensänderung markiert, dass die Institution neben der Jugendarbeit auf vielen weiteren Feldern aktiv ist.“ Mit dem alten Namen verflüchtigte sich auch das Interesse am Schicksal der Juden – und wich einer zunehmend links-woken Agenda. Das Motto lautet nun: „Gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus“.
Luca und Katharina diskutieren im Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank ihre Erfahrungen zum erlebten Rassismus anhand einer Schautafel.
So gedachte die Bildungsstätte Anne Frank am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz nicht der ermordeten Juden, sondern „all jenen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden: Juden_Jüdinnen, Sinti*zze und Rom*nja, BIPoC, queere Menschen, psychisch kranke und behinderte Menschen, Menschen, die als ‚asozial‘ oder sogenannte ‚Berufsverbrecher‘ verfolgt wurden, und Menschen, die aufgrund ihrer politischen Haltung oder Religion verfolgt wurden.“ Eine Liste, die der durchschnittliche Bürger wohl nicht einmal versteht.
Die Bildungsstätte Anne Frank auf Instagram.
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