In Göttingen wirbt eine Antifa-Band mit Mordfantasien für ein Konzert: Auf Plakaten, die überall in der Stadt zu sehen sind, wird die Erschießung des AfD-Politikers Björn Höcke gezeigt. Das Konzert soll in einem bekannten Antifa-Zentrum stattfinden, das von der Stadt mitfinanziert wird. Die SPD-Bürgermeisterin will die Gewaltdrohungen auf Nachfrage von NIUS nicht verurteilen.
Eigentlich ist das beschauliche Göttingen vor allem als Kulturstadt bekannt, in der zahlreiche deutsche Lichtgestalten wie die Gebrüder Grimm oder der Physiker Georg Lichtenberg wirkten. Doch rund um die berühmte Universität hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch eine militante linksextreme Szene breitgemacht, die vor Gewalt nicht zurückschreckt. Zahlreiche Übergriffe sorgten in der Lokalpresse für Schlagzeilen: Mal wurden Mitglieder von Studentenverbindungen von linken Gewalttätern bedroht oder verprügelt, an anderer Stelle wurden Hörsäle der Universität gestürmt, um Vorträge unliebsamer Politiker zu verhindern. Nun macht die Antifa-Szene in Göttingen, die sich rund um das Jugendzentrum Juzi organisiert, mit Mordfantasien auf sich aufmerksam.
„Bambi shoots back“ steht derzeit auf einem Plakat, das vielerorts in der Göttinger Innenstadt aushängt. Es zeigt die bekannte und von vielen geliebte Disney-Zeichentrickfigur „Bambi“, mit Zigarette im Mund und einem AK-47-Gewehr an den Hufen, wie es auf den AfD-Politiker Björn Höcke schießt. Der Abgeordnete wird mit durchkreuzten Augen, heraushängender Zunge und aus seinem Kopf spritzenden Blut dargestellt.
Vor allem in der Roten Straße, die in Göttingen als Treffpunkt für linke Gruppierungen bekannt ist, hängen die gewaltverherrlichenden Plakate.
„Bambi shoots back“ ist eine Punk-Band, die mit dem Plakat für ihren Auftritt zusammen mit der Band „The Sleazies“ am 8. November in Göttingen wirbt. Die Botschaft auf den überall in der Stadt geklebten Plakaten ist deutlich: Der AfD-Politiker Björn Höcke muss weg, wenn es sein muss, soll er mit einer AK-47 erschossen werden.
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