In der gutbürgerlichen Südstadt in Köln soll ein Drogen- und Suchtzentrum entstehen. Anwohner in der Grünen-Hochburg sind wütend. Sie gründeten eine Interessensgemeinschaft, um das Zentrum zu verhindern. Viele der angeführten Gründe wirken vorgeschoben. So wird selbst der Baumbestand als Anlass genutzt, das Projekt zu kritisieren.
Das wohlhabende Stadtviertel an der Severinsbrücke in Köln.
Es ist ein Vorgang, den mittlerweile fast jeder Bürger aus Deutschland kennt. Kommunen und Städte entscheiden darüber, dass ein Flüchtlingsheim, Drogenhilfezentrum oder Ähnliches in einem beschaulichen Viertel oder einer ruhigen Region gebaut wird, ohne mit den Anwohnern zu sprechen. So auch in der Kölner Südstadt, genauer im Pantaleonsviertel der Stadt. Dort plant die Stadt ein sogenanntes Suchthilfezentrum. Die Anwohner des Viertels wehren sich und gründeten eine Interessensgemeinschaft.
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