Die Berliner Bezirke haben die Nutzung einer seit Jahren umstrittenen Unterkunft für Wohnungslose im „BB Hotel“ in der Fuggerstraße in Schöneberg beendet. Das geht aus einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Katharina Senge hervor. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ darüber berichtet.
Nach Angaben des Senats wurde die Belegungsempfehlung für die Unterkunft widerrufen. Damit wird das Gebäude nicht länger im Rahmen der ordnungsrechtlichen Unterbringung nach dem Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG) genutzt. Nahezu alle Bezirke meldeten zuletzt, dort keine Personen mehr untergebracht zu haben. Lediglich in einem Fall aus Steglitz-Zehlendorf bestand formal noch eine Unterbringung, die betroffene Person war jedoch bereits zum Auszug aufgefordert worden.
Zum Stichtag 20. März 2026 waren noch vier Personen an der Adresse gemeldet. Der Senat weist allerdings darauf hin, dass es sich dabei nicht zwingend um ordnungsrechtlich untergebrachte Menschen handeln muss. Aus Angaben der Bezirke geht hervor, dass die zuvor dort untergebrachten Personen in andere Einrichtungen verlegt wurden.
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