Auswertung der Vornamen der Verhaftungen in Berlin: Die Lüge von den „deutschen Tätern“ an Silvester

vor mehr als 1 Jahr

Auswertung der Vornamen der Verhaftungen in Berlin: Die Lüge von den „deutschen Tätern“ an Silvester
Bildquelle: NiUS

Erneut hat die Silvesternacht in Berlin eine Debatte über Zerstörung der Innenstädte, Gefahr für die Allgemeinheit und Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte ausgelöst: Wie aus Zahlen des Berliner Innensenats hervorgeht, kam es in der Nacht zum Neujahr zu mehr als 1450 „silvestertypischen“ Straftaten in der Hauptstadt, 670 Tatverdächtige wurden dabei erfasst. Wie die B.Z. schreibt, handelt es sich „bei den festgestellten Tatverdächtigen überwiegend um erwachsene Deutsche.“ Doch die Statistik erzählt nicht die ganze Wahrheit:  NIUS liegen aus Sicherheitskreisen exklusiv die Vornamen der deutschen Festgenommenen vor, die belegen, dass auch die „deutschen“ Tatverdächtigen Migranten sind.

Die vorläufige Liste vom Montagmorgen umfasst dabei 256 Namen und weist alle Festgenommenen mit deutscher Staatsbürgerschaft aus. Im Laufe des Tages erhöhte sich die Zahl der Tatverdächtigen auf nochmal mehr als 400 Deutsche. Die Namen stammen aus dem Verzeichnis aller Ingewahrsamnahmen der Berliner Polizei, also einem Register, in der alle Freiheitsentziehungen und -beschränkungen der Neujahrsnacht aufgeführt werden. Und die Liste der Tatverdächtigen spricht eine deutliche Sprache: Auf ihr finden sich vergleichsweise wenige Vornamen deutschen Ursprungs wieder. Vielmehr hat ein Großteil der deutschen Tatverdächtigen offenkundig Migrationshintergrund – und in sehr vielen Fällen muslimische Vornamen. Die Liste der deutschen Täter beginn mit Abdul Kerim, Abdulhamid, Abdulkadir, Abdul Karim und Abdullah. Der Vorname Ali findet sich in der Liste der Festgenommenen insgesamt achtmal, Hassan dreimal, Mohammed (in verschiedenen Schreibweisen) zwölfmal, Youssuf (in verschiedenen Schreibweisen) sechsmal.

Beamte bringen einen Straftäter in der Silvesternacht zu Boden.

Von den 256 Namen sind nach Auswertung von NIUS maximal 90 Vornamen, die sich als „Deutsch“ kategorisieren lassen könnten, wobei darunter auch Namen wie Adam oder Marko fallen – Namen, die auch unter Familien mit Migrationshintergrund beliebt sind. Insgesamt haben aber etwa 65 Prozent der deutschen Tatverdächtigen Vornamen, die eindeutig nicht-deutschen Ursprungs sind. Davon sind einige polnisch (wie etwa Bartosz oder Paweł), die allermeisten jedoch typisch muslimisch. Nach Informationen von NIUS finden sich unter den festgenommenen Deutschen zudem einige Mitglieder arabischer Großfamilien, die inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Unklar ist, wie viele der Tatverdächtigen doppelte Staatsbürgerschaften haben.

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