Mit knapp 40.000 Euro Steuergeldern förderte die Stadt Berlin das Drag-Sommerfest „Queens & Flowers“ im Botanischen Garten Berlin – auch Drag-Shows für Kinder sind dort im Programm. NIUS wollte sich umsehen, was genau die Stadt mit dem Geld der Bürger finanziert – wurde aber nicht auf der Veranstaltung zugelassen. Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano (SPD) erklärt derweil, Show-Einlagen in Strapsen und Tangas hätten „nichts Sexuelles“.
Gegenüber NIUS erklärt Berlins Referent für „geschlechtliche und sexuelle Vielfalt“, Alfonso Pantisano, dass die Fetisch-Aufführungen auf dem Drag-Sommerfest im Berliner Botanischen Garten nichts „Sexuelles“ hätten. Dabei treten auf dem Festival als Frauen verkleidete Männer in Tangas und Strapsen auf.
Auch die speziellen Fetisch-Einlagen vor Kindern rechtfertigt der SPD-Politiker. Er erklärt, dass auch „in Schwimmbädern Männer in Badehose oder Frauen in BHs herumliefen“. Die Drag-Shows auf dem „Queens & Flowers“ hätten dagegen überhaupt nichts „sexuell Aufreizendes“. „Das ist alles nur in eurem Kopf“, so Pantisano. Für ihn seien nicht „Dragqueens“ sexualisiert, sondern generell „Männer“.
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