Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, gerät wegen seines Verhaltens während des Stromausfalls im Berliner Südwesten Anfang 2026 erneut unter Druck. Aus einer neuen Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage geht hervor, dass zentrale Teile seiner bisherigen Darstellung des Krisentags nicht mit den vorliegenden Abläufen übereinstimmen.
Wie die Berliner Zeitung berichtet, räumt der Senat ein, dass der Austausch Wegners mit Innensenatorin Iris Spranger am Vormittag des 3. Januar lediglich „per Mitteilung“ erfolgte. Eine telefonische Abstimmung oder eine formelle Krisensitzung wird für diesen Zeitraum nicht genannt.
Zugleich stellt der Senat klar, dass Kontakte zur Bundesebene erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfanden. Demnach war Wegner „am Abend“ mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundesinnenministerium im Austausch. Auch die Einbindung der Bundeswehr wurde laut Senat erst am Abend veranlasst.
EU-Parlament: u.a. Aussprache zur Stärkung des Automobilsektors der EU










