Am Dienstag stimmte der Bundestag in seiner konstituierenden Sitzung über das neue Präsidium ab. Der Kandidat der AfD für den Posten des Bundestagsvizepräsidenten, Gerold Otten, verfehlte jedoch in allen drei Wahlgängen die nötige Mehrheit – damit erhält die AfD erneut den ihr eigentlich zustehenden Platz im Präsidium nicht.
In der ZDF-Talkshow Markus Lanz wurde die Grünen-Chefin Franziska Brantner mit dem Vorgehen ihrer Partei – der kategorischen Ablehnung eines AfD-Vizepräsidenten – konfrontiert. Sie erklärte: „Der Vizepräsident ist in dem Moment, in dem er vorne sitzt, auch Präsident und hat zum Beispiel die Macht über die Bundestagspolizei.“ Man müsse einer Person, die man wählen solle, „so viel zutrauen“, dass diese Person „die Bundestagspolizei nie gegen Demokraten“ einsetzen lassen würde.
Die Grünen-Chefin Franziska Brantner begründet die Ablehnung eines AfD-Bundestagsvizepräsidenten damit, dass er die Bundestagspolizei „gegen Demokraten“ einsetzen könnte. Dabei plant ihre Partei genau das selbst – sie wollen gegen die AfD vorgehen.https://t.co/nSmkcoXzWd pic.twitter.com/Tzagdes2VC
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