Comedian Nikolai Binner gibt die genauen Locations seiner Auftritte meist erst spät bekannt. Zu oft hat er es erlebt, dass die Betreiber der Auftrittsstätten Shitstorms kassiert haben – und unter ihnen einknickten.
Was Nikolai Binner am Dienstag, den 20. Januar, widerfährt, ist für ihn längst neue Normalität. Das Kesselhaus in Berlin, eine Location, hat ihm abgesagt. „So wie meine Bookerin die Situation einschätzt, ging die Absage nicht vom Chef aus“, sagt Binner. „Aber sein Team ist wohl auf die Barrikaden gegangen.“ Routiniert suchen er und die Bookerin nun nach einer alternativen Location für den Auftritt in einigen Wochen.
Urvater des Hausverbots in Berlin ist der Mad Monkey Room – ein bekannter Comedy-Club, in dem der Comedian schon seit langem nicht mehr auftreten darf.
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