China erkauft sich in Deutschland systematisch Einfluss – und geht dabei strategisch vor. Dabei beschränkt sich das Engagement nicht nur auf direkte Beteiligungen an deutschen Unternehmen, sondern erstreckt sich zunehmend auch auf kritische Infrastruktur.
Ein Paradebeispiel ist der Hamburger Hafen: Seit 2023 hält die staatliche chinesische Reederei COSCO eine Beteiligung von knapp 25 Prozent an der Betreibergesellschaft des Containerterminals Tollerort. Die damalige Bundesregierung genehmigte den Einstieg trotz des ausdrücklichen Widerstands des Auswärtigen Amtes und des Bundeswirtschaftsministeriums.
Der Fall COSCO ist jedoch kein Einzelfall. Das Logistikunternehmen China Logistics investierte bereits 2020 rund 100 Millionen Euro in den JadeWeserPort in Wilhelmshaven und sicherte sich über einen Erbbaurechtsvertrag rund 20 Hektar Fläche im Güterverkehrszentrum (GVZ).
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