In einem gemeinsamen Beitrag der ARD-Formate Monitor und Sportschau, der am Donnerstag auf YouTube unter dem Namen „Mission Nachwuchs“ veröffentlicht wurde, wird der bekennende Christ und Fußball-Nationalspieler Felix Nmecha wegen seiner religiösen Überzeugungen erneut in ein schlechtes Licht gerückt. Nmecha war wegen seiner öffentlichen Glaubensbekundungen während der Fußball-Weltmeisterschaft in den Fokus geraten und hierfür bereits im Juni teilweise kritisiert worden (mehr dazu hier).
Hauptkritikpunkt des Beitrags ist, dass Nmecha mittels öffentlicher Gesten, etwa beim Torjubel während des WM-Spiels gegen Curaçao, seine religiösen Überzeugungen zum Ausdruck bringt. Auf dieser Grundlage wird ihm eine Art missionarischer Eifer nachgesagt, der problematische Implikationen gegenüber Andersgläubigen beinhalte und damit auch die Erreichung progressiver Ziele gefährde.
Hierzu kommt unterstützend der katholische Theologe Wolfgang Palaver zu Wort, der das öffentliche Gebet, das Nmecha während der WM mit anderen Spielern praktizierte, als „Marketingstrategie“ kritisiert. Dabei verweist er auf die Bergpredigt aus dem Matthäusevangelium, in der Jesus die Gläubigen anweist, ihr Beten nicht öffentlich zu inszenieren, sondern es lieber im „Kämmerlein“ zu praktizieren.
BERLIN: Geiselnahme in Supermarkt! Mann hat Frau in Gewalt! Großeinsatz der Polizei I WELT LIVE










