Ein 5:0-Sieg von Paris Saint-Germain – und Paris brennt. Schaufenster zerschlagen, Autos angezündet, ein Polizist im Koma. Was sich da nach dem großen Champions League Finale entlud, war kein Fan-Jubel, sondern ein regelrechter Aufstand mitten in der französischen Hauptstadt. Wie kann es dazu kommen? Darüber sprachen Sport-Legende Waldi Hartmann und NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt mit Moderator Lars Juretzko am Montagmorgen bei NIUS Live.
„Der Sieg dieses FC Islamismus war der Startschuss für das migrantische Milieu in Paris“, bringt es Julian Reichelt gleich auf den Punkt. Denn während insgesamt fünf Tore dem Fußballclub aus der französischen Metropole den Pokal bescherte, lieferten sich tausende Migranten auf den Straßen von Paris „kein Fußballfest, sondern eine Machtdemonstration“. Bilder aus der Stadt lassen erahnen, was Reichelt meint, wenn er sagt: „Das korrespondierende Kalifats-Milieu nutzte diesen Sieg zum Anlass, das Kalifat auszurufen.“
Fußball-Kenner Waldi erklärt, dass es sich bei Paris Saint-Germain im Grunde gar nicht um einen Fußballclub handelt, sondern um ein katarisches Staatsprojekt. Denn Qatar Airways aus dem Emirat ist nicht nur Sponsor des Fußballvereins. „Katar finanziert PSG – und auch die Hamas.“ Die Botschaft von Waldemar Hartmann ist unmissverständlich: „Von München bis Paris marschiert das Kalifat.“ Und während Uli Hoeneß AfD-Wähler öffentlich abkanzelt, bleibt er ausgerechnet bei diesen Szenen stumm. Dabei, so Reichelt, sei „der Sponsor des 7. Oktobers – Katar – auch der Sponsor dieses Spiels gewesen.“
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