Seit Tagen verbreiten die Behörden Alarm: Im Zuge des Sturmtiefs „Elli“ seien unwetterartige Schneemengen und Schneeverwehungen zu erwarten. Es wurden Schulschließungen empfohlen, die Bürger sollten das Haus nicht verlassen. Endgültig vorbei sind die Tage, an denen Kinder unbekümmert und sorglos genießen konnten, was zum Schönsten der Winterzeit gehört: den Schnee.
Mehr als drei Jahrzehnte sind vergangen, und trotzdem wird sie nie verschwinden: Die Erinnerung an Kindertage, an denen ich Tag für Tag aus dem Fenster spähte, ungeduldig dem ersten Schneefall entgegenfieberte, um mich schließlich vor Freude taumelnd in die weißen Massen zu werfen, wenn die Straßen endlich mit kalter, weißer Watte gepolstert waren. Die Erinnerung an das Glücksgefühl, das die abgefrorenen Finger wieder auftauen ließ, nachdem diese beim Ausbreiten der Arme für einen Schnee-Engel durch kalte Masse geglitten waren.
Unbekümmerter Spaß im Schnee: Das ist es, was den Winter für Kinder schön macht.
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