Stellen wir uns kurz etwas vor: Ein muslimischer Hassprediger ruft in einer Hinterhof-Moschee dazu auf, alle Juden aus dem Stadtviertel zu vertreiben, in dem die Moschee steht.
Stellen wir uns weiter vor, der gewaltbereite Imam lässt Namen und Adressen sammeln, fordert seine Anhänger zum „Aktivwerden“ auf und kündigt den Betroffenen an, ihr Leben werde nun „zur Hölle“.
Würden Politiker dann von „zivilgesellschaftlichem Protest“ sprechen? Würden Kommentatoren im öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfunk nachdenklich über „Kontext“ dozieren? Würde irgendein auch nur halbwegs zurechnungsfähiger Demokrat behaupten, das sei eben eine zugespitzte Form politischer Auseinandersetzung?
Auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ passiert genau das. Nur ist der Täter kein durchgeknallter Imam, sondern es ist die durchgeknallte Antifa. Und die zu Vertreibenden sind nicht „die Juden“, sondern es sind Journalisten und die derzeit größte Partei Deutschlands.
Sie müssen mir das nicht glauben, liebe Leser. Sie können es selbst lesen. Hier der Aufruf:
„Nius, Apollo News und jetzt die AfD?? Nazis aus Kreuzberg vertreiben! In den letzten Wochen sammeln sich die News von rechten Institutionen, die nach Kreuzberg ziehen. Das ist eine Kampfansage. Es ist an der Zeit, dass wir uns mit allen im Kiez zusammenschließen und den Nazis ihre Arbeit unmöglich machen. Hier sammeln wir, wo genau sie einziehen und rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen die neuen Nazis im Kiez.“
Gepostet haben das die sicher ungemein sympathischen „Kreuzberger Anarchist*innen“ unter der charmanten Überschrift „Rechte Raumnahme in Kreuzberg“.
Bundestag LIVE, Teil II: u. a. zur Zukunft der deutschen Automobilindustrie | 09.07.26










