Eines Tages wird die CO₂-Steuer verschwinden, ganz still und leise verschwinden wie die Maskenpflicht. Und wie bei der Maskenpflicht wird hinterher niemand mehr dafür gewesen sein wollen. Ich kann nur hoffen, dass dieser Tag nicht in allzu ferner Zukunft liegt. Denn je länger die CO₂-Steuer existiert, desto mehr Schäden wird sie anrichten, umso sinnloser wird sie.
So beginnt also die Kanzlerschaft von Friedrich Merz: „Es wird zunächst einmal für alle teurer.“ Das verkündete er am 13. April bei Caren Miosga. CO₂ werde teurer, das schwarz-rote Ziel: mehr Klima- und Umweltschutz, „sparsame Heizungen“ und „CO₂-neutrale Fahrzeuge“. Normalerweise versprechen deutsche Regierungspolitiker Entlastungen und es folgen Belastungen. Auf was für Raubzüge muss man sich als Steuerzahler dann erst einstellen, wenn Belastungen versprochen werden?
Merz sagte bei Miosga mehr als ein halbes Dutzend mal, dass es wegen des CO2-Preises teurer werde – und das auch das Ziel sei.
Ein Gutes könnte die Sache allerdings haben, vielleicht schafft Friedrich Merz es in seiner Kanzlerschaft, der Mehrheit der Deutschen klar werden zu lassen, dass das ganze Konzept zur Reduktion von CO₂ ein einziges und vor allem schädliches Lügenkonstrukt ist.
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