Bald geht es den Bürgern der Europäischen Union an den Kragen. Die EU-Kommission erwägt, ab 2027 eine CO₂-Bepreisung auf Heizungen und Benzin einzuführen. Der Plan sieht vor, private Heizungen, kleine Industrieanlagen sowie Kraftstoffe für Automobile in ein zweites Emissionshandelssystem (ETS2) einzubeziehen, das dann der Mengen- und Preissteuerung durch Brüssel unterworfen wird.
Die aus dieser neuen Steuerquelle sprudelnden Einnahmen sollen dem Zweck dienen, den chronisch defizitären EU-Haushalt auszugleichen, der jährlich mit 30 Milliarden Euro in der Kreide steht. Die EU-Kommission benötigt Geld, sehr viel Geld, wenn sie ihren Machtkörper im Binnenverhältnis expandieren und auf geopolitischem Parkett nicht marginalisiert werden will.
Die Brüsseler Bürokraten hoffen darauf, zwischen 2027 und 2035 mit ihrer Emissions-Camouflage weitere 705 Milliarden Euro Einnahmen zu generieren. Brüssel erhält mit dem Schritt hin zu fiskalischer Souveränität einen Anreiz, den Zertifikatepreis soweit in die Höhe und damit auch Haushalte und Wirtschaft bis an ihre Belastungsgrenze zu treiben, wie es geht. Brüssel wird bei diesem Plünderungsfeldzug einen einzigartigen Ehrgeiz an den Tag legen, wie wir es im politischen Alltag, bei der Lösung der Migrationskrise oder beim Bürokratieabbau nie zu sehen bekommen. Und dies gegen den wachsenden Widerstand in Staaten wie Ungarn, Italien oder der Slowakei.
Der Bürokratenstaat ist ein Nimmersatt, der den Zugriff auf die Ressourcen der Bürger mithilfe des moralischen Vorschlaghammers „Klimaschutz“ immer weiter ins Schamlose vorschiebt. Hinter dem Eisernen Vorhang seiner NGOs und einem in weiten Teilen ideologisch kompatiblen Medienkomplex entfaltet die Machtmaschine ungestört ihre Transformationsagenda.
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