Die mutigen zehn Minuten des Friedrich Merz

vor mehr als 1 Jahr

Die mutigen zehn Minuten des Friedrich Merz
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein Jahr ist es her, dass CDU-Chef Friedrich Merz von „Kleinen Paschas“ sprach. Der Sauerländer bezog sich auf die Berliner Silvesternacht und die damaligen Ausschreitungen, die zur Routine geworden sind. Es gab Gegenwind. Merz ruderte zurück.

Ein Beispiel unter vielen. Die Ankündigungen des CDU-Spitzenkandidaten sind mittlerweile ein Meme. Fünf Minuten ist Friedrich Merz mutig. Dann kommen die Zeitungsartikel. Und Merz zaudert. Knickt ein. Fühlt sich missverstanden. Distanziert sich – von irgendwem, von irgendwas, aber vor allem von den eigenen Worten.

Das kann man als Spleen werten. Als Unsicherheit. Vielleicht Feigheit. Merz verwundert die eigenen Stammwähler mit solchen Kapriolen immer wieder. Links stichelt man, um ihn zu absurderen Verrenkungen zu peinigen. Rechts lacht man, weil jede Verrenkung die AfD als einzige Alternative ins Rampenlicht stellt.

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