Die Unschuldsvermutung als Unterdrückungsinstrument des Patriarchats

vor 3 Monaten

Die Unschuldsvermutung als Unterdrückungsinstrument des Patriarchats
Bildquelle: Apollo News

Eine öffentlich-rechtlich finanzierte Influencerin will den nächsten Mann, der noch einmal „Unschuldsvermutung“ sagt, aufhängen – zunächst nur kopfüber. Auf Demonstrationen heißt es: „Unschuldsvermutung? Halt’s Maul!“ Und am Sonntagabend erklärt uns Aktivistin Theresia Crone bei Caren Miosga: „Wir müssen davon wegkommen, Täter nur im strafrechtlichen Sinne zu sehen.“

Die Unschuldsvermutung hat es schwer in diesen Tagen, wo doch das Social-Media-Standgericht schon längst getagt, Anhörungen veranstaltet und ein Urteil gefällt hat. Das lautet natürlich: schuldig. Und auf der Anklagebank sitzt nicht nur Christian Ulmen, der einem ganzen Land – bisher ohne festen Beleg – als widerlich-perverser Lustmolch vorgeführt wird, sondern „alle Männer“.

Natürlich müssen wir auch über „alle Männer“ sprechen. Denn jeder Mann ist ein Täter. Jeder Mann ist schuldig. Zumindest, wenn er Christian und nicht Mohammed heißt. Im anderen Fall müsste man natürlich wieder differenzieren oder am besten schweigen. Die Christians aber, und auch die Jörgs, die Kevins, Marvins und Toms – die sind schuldig. Und zwar allemal „strukturell“, wie es heißt. Deswegen kann man dort jetzt wieder sehr laut sein.

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