Die Grünen haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp gewonnen und sind trotz des Abschieds von Ministerpräsident Winfried Kretschmann erneut stärkte Kraft geworden. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommen sie auf 30,2 Prozent der Zweitstimmen. Die CDU folgt mit 29,7 Prozent hauchdünn dahinter. Der Abstand zwischen Union und Grünen entspricht lediglich lediglich 27.000 Stimmen.
Bei der ersten Hochrechnung betrug der Abstand zwischen beiden Parteien noch 1,4 Prozent. Drittstärkte Kraft wird die AfD mit 18,8 Prozent. Die SPD stürzt mit 5,5 Prozent ab und kommt damit nur knapp über die Fünfprozenthürde. FDP und Linke scheitern mit jeweils 4,4 Prozent am Einzug in den Landtag.
Trotz des knappen Vorsprungs der Grünen bei den Zweitstimmen kommen Grüne und CDU am Ende auf jeweils 56 Sitze. Die AfD erhält 35 Mandate, die SPD 1ß. Der neue Landtag wächst damit von 154 auf 157 Abgeordnete. Hintergrund ist das neue Wahlrecht, das zum ersten Mal eine Erststimme für den Wahlkreis und eine Zweistimme für die Landesliste in Baden-Württemberg vorsieht.
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