Manchmal kippt Politik nicht durch Programme, Parteitage oder Leitartikel. Manchmal kippt sie durch Bilder. Berlin liefert an diesem 30. März 2026 genau solche Bilder. Ein Mann mit jihadistischer Vergangenheit wird von Mullah-Freund Steinmeier devot mit höchsten Staatsehren empfangen, trifft Merz, wird von einem gewaltigen Sicherheitsapparat abgeschirmt, in einem Luxushotel im Herzen der deutschen Haupstadt einquartiert – und auf deutschen Straßen sammeln sich zugleich Tausende seiner Anhänger, um ihn zu feiern. Mehr Verdichtung des Migrations- und Autoritätsversagens an einem einzigen Tag ist kaum noch möglich.
Denn jeder Bürger versteht sofort, was er da sieht. Er sieht einen Staat, der seit Jahren Kontrolle, Begrenzung und Ordnung verspricht und stattdessen wieder nur organisiert, absperrt, beschwichtigt und verwaltet. Rund um Bellevue, Kanzleramt und Ritz Carlton gelten Versammlungsverbot, Straßensperren und ein Großeinsatz der Polizei. Die Hauptstadt wird zur Kulisse eines Besuchs, der das Land nicht beruhigt, sondern die tiefste Zumutung noch einmal in grelles Licht stellt.
Genau hier beginnt der eigentliche politische Schaden für die CDU. Sie kann sich nicht mehr in die Pose der verspäteten Korrektur retten. Sie ist nicht die Zuschauerin dieses Zustands, sondern seine jahrzehntelange Trägerin. Merz empfängt al-Scharaa selbst, und laut Berichterstattung stehen bei den Gesprächen auch Rückführung syrischer Flüchtlinge und der Wiederaufbau Syriens auf der Tagesordnung. Das klingt nach Ordnung. Die Bilder dazu schreien das Gegenteil. Wer Rückführung sagt, aber gleichzeitig den Berliner Ausnahmezustand für einen syrischen Machtpolitiker samt Jubelkulisse liefert, erzeugt nicht Vertrauen, sondern Hohn.
PUTINS KRIEG: "Jetzt gab es Angriffe, die mich hellhörig gemacht" Neue Killerwaffe der Russen I LIVE












