Über die Jahre hat sich in den Funktionärskreisen der Europäischen Union ein Modus Operandi herausgebildet, der vor allem dazu dient, eigenes Versagen im Umgang mit komplexen Prozessen und misslungenen Strukturreformen medial zu übermalen.
Beispiele gefällig? Die große Staatsschuldenkrise vor anderthalb Jahrzehnten schob man einem ökonomisch unbedeutenden Griechenland in die Schuhe – um den massiven Raubzug durch die Taschen der EU-Bürger zu kaschieren, der wiederum das völlige Versagen von Staatsbanken, nationalen Regierungen und aufgeblähten Versicherungssystemen verdecken sollte.
Die massive Energiekrise in Deutschland wiederum schreibt man heute wahlweise Wladimir Putin oder Donald Trump in die Bilanz – jenen beiden Staatsmännern, die es ablehnen, sich der Weisheit europäischer Klima-Apologeten zu unterwerfen.
Im Falle der Geldpolitik erleben wir in diesen Wochen ein belustigendes Schauspiel, das exakt diesem bekannten Drehbuch folgt.
Ein technologisches wie polit-theoretisches Hyperprojekt. Im Hayekschen Sinne würde man ohne Übertreibung von einer nahezu tyrannischen Anmaßung von Wissen und Macht sprechen.
Am Ende dieses Experiments stünde eine monetäre Ordnung, in der die Geschäftsbanken – bislang die zentralen Akteure des Kreditprozesses – ihre gesellschaftliche und ökonomische Funktion im Grunde vollständig verlören.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











