Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt ein klares Bild: 2025 wurden zwar insgesamt weniger Straftaten erfasst als im Vorjahr; es wurden aber mehr als doppelt so viele Sexualdelikte wie 2016 registriert und es gab einen Anstieg bei Mord und Totschlag gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) äußerte sich zu den Zahlen, die er am Montag vorstellte, im Morning Briefing Podcast von The Pioneer.
Auf die Frage, ob die Überrepräsentation ausländischer Tatverdächtiger bei Gewalt- und Sexualdelikten eher auf Alter und Geschlecht als auf die Nationalität zurückzuführen sei, antwortete Dobrindt mit dem klaren Verweis, dass die Kriminalität unter Zugewanderten deutlich höher sei als unter deutschen Staatsbürgern. Dies lasse sich eindeutig in den Zahlen ablesen.
Besonders jene, die erst kurze Zeit im Land seien, wiesen eine vergleichsweise hohe Inzidenz bei Gewaltdelikten auf. Mit dem Rückgang der Migrationszahlen sei inzwischen auch statistisch ein Rückgang der Gewalt in diesem Bereich erkennbar. Das Phänomen dürfe, so Dobrindt, „weder beschönigt noch falsch dargestellt werden“. Bei der Vorstellung des Berichts hatte der Hamburger SPD-Innensenator Andy Grote noch versucht, den Fokus von der Ausländergewalt auf „Deepfakes“ umzulenken (mehr dazu hier).
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