Das vollkommen durchgeknallte neue „Sicherheitskonzept“ der Stadt Dorsten für Großveranstaltungen: „Besucher in Mitverantwortung für eigene Sicherheit nehmen“

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Das vollkommen durchgeknallte neue „Sicherheitskonzept“ der Stadt Dorsten für Großveranstaltungen: „Besucher in Mitverantwortung für eigene Sicherheit nehmen“
Bildquelle: NiUS

Im nordrhein-westfälischen Dorsten wird dem Bürger zukünftig per Schildfarbe erklärt, ob und wie gefährlich Veranstaltungen sein können. Wie die Stadt selbst auf der Webseite des Rathauses mitteilte, wird ab sofort jede Veranstaltung in bunte „Gefahrenzonen“ eingeteilt. Wer durch die Straßen der Stadt schlendert, soll künftig selbst entscheiden, ob er sich im grünen, gelben oder orangen Risiko-Level aufhalten will. Grund dieser Kategorisierung: die jüngsten Anschläge auf Weihnachtsmärkte und Demonstrationen in Deutschland.

Das Bild zeigt (v.l.) Christoph Fortmann, Leiter des Ordnungs- und Rechtsamtes, die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Sven Bartmann, Abteilungsleiter Allgemeine Ordnung

Was wie ein Aprilscherz klingt, ist bitterer Ernst: Die Stadt Dorsten hat zum 1. April ein neues Sicherheitskonzept vorgestellt. Künftig wird es für jede Veranstaltung ein Schild mit einer bestimmten Farbe geben, das Aufschluss darüber geben soll, wie gefährlich es ist, sich dort aufzuhalten. Diese werden wie folgt unterschieden:

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