Die gesetzliche Pflegeversicherung steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, da die Einnahmen signifikant hinter den Ausgaben zurückbleiben. Um die Katastrophe abzuwenden, will die Ampel-Regierung eine Eil-Reform durchführen. Versicherte müssen sich auf deutliche Mehrkosten einstellen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte im Frühjahr 2023 eine umfassende Pflegeversicherungs-Reform an, die eine erhebliche Anhebung der Beiträge zur Folge haben sollte. Dabei versprach er, bis zum Ende der Wahlperiode für finanzielle Stabilität zu sorgen. Jüngst stellte der SPD-Politiker eine weitere Reform für diesen Herbst in Aussicht, lenkte jedoch den Fokus zunächst auf Leistungsverbesserungen. Finanzielle Schwierigkeiten wurden nur am Rande thematisiert.
Das RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) berichtet nun: Sollten keine sofortigen Maßnahmen ergriffen werden, wird die Pflegeversicherung nach Einschätzung der Ampelkoalition spätestens im kommenden Februar zahlungsunfähig sein! Dies hätte gravierende Folgen: Pflegeheime, Pflegedienste sowie die Pflegebedürftigen und deren Angehörige könnten keine finanziellen Mittel mehr erwarten.
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