Die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Katrin Eder von den Grünen, will mit einer neuen Idee die Energiewende retten. Schwimmende Mini-Turbinen in Flüssen sollen auch dann Strom liefern, wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint.
Begeistert verkündete Eder: „Eine Art der Stromgewinnung, die auch bei Nacht und ohne Wind unabhängig von anderen Ländern, erneuerbar, klima- und umweltfreundlich Strom produziert, die gibt es mit den Schwarmkraftwerken jetzt – und zum allerersten Mal wird sie hier bei uns in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen.“
Das „weltweit erste Energyfish-Schwarmkraftwerk“ wird im Rhein bei St. Goar installiert. Es soll aus insgesamt 124 „Energyfishen“ bestehen; so hat die Firma Energyminer ihre schwimmenden Turbinen getauft. Die einzelnen Anlagen sollen mit einem Seil im Flussbett verankert werden und dann frei in der Strömung schweben. Dadurch sollen sie sich laut dem Hersteller automatisch dem Wasserstand anpassen und so Fische und Wassersportler schützen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











