Nach der Tötung des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, ist es in mehreren Regionen Mexikos zu schweren Gewaltausbrüchen gekommen. Der Anführer des Jalisco-Kartells Neue Generation (CJNG) starb am 22. Februar bei einer mexikanischen Militäroperation im Bundesstaat Jalisco. Nach Angaben der dortigen Behörden sollte der Einsatz ursprünglich nur zu seiner Festnahme führen. Während des Zugriffs kam es jedoch zu einem Schusswechsel, bei dem der Kartellchef schwer verletzt wurde. Er starb später während des Transports in ein Krankenhaus. Seitdem kommt es in vielen Teilen Mexikos zu teil schweren Ausschreitungen, Brandschatzung und Gewalt, wie Videos in sozialen Medien zeigen.
Die Operation wurde von den mexikanischen Streitkräften durchgeführt. US-Behörden sollen im Vorfeld Geheimdienstinformationen geliefert haben. Eine direkte Beteiligung amerikanischer Soldaten vor Ort fand jedoch nicht statt. Die USA suchten seit Jahren nach dem Drogenboss und hatten ein Kopfgeld von bis zu 15 Millionen Dollar auf Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Festnahme führen sollten. Das amerikanische Ministerium für Innere Sicherheit teilt auf X mit, dass es nach der Tötung von „El Mencho“ zahlreichen Gefechten im Landesgebiet kam.
Die obige Karte zeigt, wie breitflächig besonders der Süden Mexikos erschüttert wird. Auch die Fotos sprechen eine deutliche Sprache:
Das Kartell zündete zahlreiche Autos an, die ausbrannten.
Auf X kursiert ein Video, das eine Tankstelle zeigen soll, die von Kartellmitgliedern in Brand gesetzt wurde.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











