Die EU erleichtert den Abschuss von Wölfen

vor etwa 1 Jahr

Die EU erleichtert den Abschuss von Wölfen
Bildquelle: Tichys Einblick

Kaum ein Thema steht so für die Abgehobenheit grün-linker Politik wie die Wieder-Ansiedlung in den dicht besiedelten Räumen Europas. Obwohl es nie eine logische Antwort auf die Frage gab, welchen Nutzen ein tödliches Raubtier unter Menschen haben soll. Die Idee basierte auf ideologischen Gedanken und war rückwärtsgewandt, die Umsetzung romantischer Phantasien von Regierenden – gegen den Willen der Regierten. Die Ansiedlung des Wolfs war ein übergeordnetes Projekt. Mehr Geld. Strengere Vorschriften. Über zwei Jahrzehnte konnte es nicht genug davon geben.

Die Bedenken der Bürger hat die Politik kalt abgebügelt: Gerissene Kühe und Schafe, getötete Hunde und Pferde? Das werde es nicht geben. Falls doch, dann werde der Staat die Kosten halt übernehmen. Das war leicht und schnell ausgesprochen von Politikern – wie schwer und langwierig es ist, das Geld dann tatsächlich einzufordern, davon können Viehzüchter oder Pferdehalter eigene Texte schreiben. Mittlerweile sogar eigene Bücher.

Wenn ein Wolf ein Haustier riss, dann galt der emotionale Wert gar nichts. Wenn sein Hund tot vor dem Halter lag, dann sollte der sich nicht so haben. Die Ansiedlung des Wolfes war ein Staatsziel – da müssen Gefühle Regierter schon mal zurückstehen. Doch dann passierte etwas, was die Regierenden dieser Tage mit sehr viel Aufwand zu vermeiden versuchen: Die Realität brach in ihre Blase ein. Ein Wolf riss Dolly, das Pony von Ursula von der Leyen (CDU). Der Präsidentin der EU-Kommission. Was der Regierte hinzunehmen hat, ist dem Regierenden nicht zumutbar. So funktioniert Feudalismus.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel