Bereits zum Ende dieses Jahres will die EU-Behörde kurzfristige Gaskäufe am sogenannten Spotmarkt verbieten, außerdem sollen Unternehmen keine neuen Verträge mehr schließen dürfen. Spätestens Ende 2027 soll dann kein Gas mehr aus Russland in die EU fließen.
Nach dem im Mai 2022 auf den Weg gebrachten sogenannten REPowerEU-Plans zur Verringerung der Abhängigkeit der EU von russischen Energieträgern hat die EU ihren Anteil an russischen Gasimporten von 45 Prozent auf 19 Prozent gesenkt. Allerdings kam es 2024 zu einem Wiederanstieg der russischen Gasimporte in die EU, heißt es bei der Kommission.
Der „Fahrplan“ sieht eine schrittweise, koordinierte und sichere Abkehr der EU von russischem Öl, Gas und Kernenergie vor, während die EU auf sogenannte „saubere“ Energie umstellt. Gas galt bisher als „saubere“ Energie.
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