Die EU-Kommission hat am Mittwoch erste Pläne zur Bewältigung der Energiekrise infolge des anhaltenden Iran-Kriegs vorgestellt. Konkrete kurzfristige Maßnahmen zur Entschärfung der Lage fallen dabei allerdings mager aus. Stattdessen setzt die Kommission von Ursula von der Leyen vor allem auf den verstärkten Ausbau klimaneutraler Energien.
Ziel der EU-Kommission ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Das wolle man dem Papier der EU-Kommission zufolge durch diverse Steueranreize schaffen, wie die Bild berichtet. In dem Papier heißt es dazu: „Eine rasche Modernisierung großer Windparks und Anlagen für erneuerbare Energien, einschließlich Offshore-Windparks und Wasserkraftwerke, kann schnell die dringend benötigte zusätzliche Entlastung bringen.“
Zusätzliche Anreize will die Kommission schaffen, indem „Strom geringer besteuert wird als fossile Brennstoffe.“ Dass Benzin höher als Strom besteuert wird, ist jetzt schon der Fall. Die reine Energiesteuer auf Benzin liegt, umgerechnet auf Kilowattstunden (kWh), bei rund 7,5 Cent pro kWh und damit etwa 3,6-mal so hoch wie die Stromsteuer. Fahrer von Verbrennerautos würden dadurch niedrigere Strompreise, etwa für E-Autos, querfinanzieren.
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