Vor einer Grundschule in Coburg haben sich Männer zweier verfeindeter syrischer Familien eine Schlägerei geliefert. Als eine Metallstange zum Einsatz kommen sollte, schritten Passanten ein.
Wie die Polizei mitteilt, gingen am Mittwoch kurz nach 16 Uhr mehrere Mitteilungen von Müttern und Erzieherinnen ein, die über eine körperliche Auseinandersetzung vor einer Schule berichteten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler eskalierte ein seit längerem schwelender Streit zwischen zwei syrischen Familien, nachdem deren Kinder in der Grundschule wiederholt aneinandergeraten waren. Ein 42-jähriger syrischer Familienvater schlug zusammen mit seinen 18- und 19-jährigen Söhnen mehrfach auf einen 39-jährigen Deutsch-Syrer ein. Auch als dieser bereits zu Boden gestürzt war, traten die Angreifer weiterhin gegen den Oberkörper und die Beine des Mannes.
Laut Schilderungen der Polizei seien die beiden jugendlichen Söhne im Verlauf der Auseinandersetzung kurz davor gewesen, die Metallstange eines Sonnenschirmes als Schlagwaffe zu benutzen, woraufhin mutige Passanten eingriffen, um Schlimmeres zu verhindern.Im Zuge der Auseinandersetzung schlug der 39-Jährige seinen Kontrahenten mit der Faust, weshalb beide Familienväter zur weiteren Behandlung ins Klinikum Coburg kamen. Die Polizei Coburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Beteiligten aufgenommen.
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