Die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 zeigt insgesamt einen leichten Rückgang der registrierten Straftaten in der Schweiz. Mit insgesamt 554.963 Straftaten ging die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zurück. Regional zeigen sich dabei klare Unterschiede: Die meisten Straftaten wurden im Kanton Zürich erfasst, gefolgt von Bern und Waadt. Die höchste Zahl an Gewaltstraftaten verzeichnete Basel-Stadt.
Brisant ist das Verhältnis der Nationalitäten der Tatverdächtigen. Nur 42,1 Prozent waren Schweizer Staatsangehörige. Gleichzeitig stieg der Anteil der Ausländer mit Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung auf 32,3 Prozent. Hinzu kommen 19,8 Prozent der Straftaten, die von Ausländern ohne Asylstatus begangen wurden, sowie 5,8 Prozent der Straftaten, die von Asylbewerbern begangen wurden. Damit werden 57,9 Prozent der Straftaten in der Schweiz von Ausländern begangen.
Insgesamt wurden 92.147 Personen wegen Straftaten polizeilich registriert. Dabei zeigt sich eine Verschiebung innerhalb der Altersgruppen. Während die Zahl der beschuldigten Erwachsenen ab 25 Jahren um 1,9 Prozent zunahm, ging sie bei Minderjährigen um 5,3 Prozent zurück. Auch bei jungen Erwachsenen wurde ein Rückgang von 3,2 Prozent verzeichnet. Die Zusammensetzung der Beschuldigten veränderte sich ebenfalls leicht.
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