Pünktlich zur Einhundert-Tage-Frist der neuen Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) veröffentlicht das Bundeswirtschaftsministerium Zahlen, die den weiteren Abstieg der deutschen Wirtschaft dramatisch belegen.
„Im zweiten Quartal hat sich die wirtschaftliche Entwicklung, wie zu erwarten war, abgeschwächt“, schreiben die Autoren. „Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,1 % gegenüber dem Vorquartal gesunken.“ Der BIP-Rückgang resultierte wohl vor allem aus Vorzieheffekten bei Exporten im ersten Quartal, weshalb es im zweiten Quartal zu einem Rückprall bei den Ausfuhren, insbesondere in die USA, gekommen sei, heißt es.
Kleiner Lichtblick: Positiv habe sich hingegen der Konsum entwickelt, „während die Investitionsentwicklung rückläufig war.“
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