Ein durchgesickerter interner Entwurf der britischen Regierung zur Förderung des sozialen Zusammenhalts hat eine heftige politische Debatte ausgelöst. In dem Papier wird das öffentliche Hissen englischer, schottischer und britischer Flaggen in bestimmten Kontexten als mögliches „Werkzeug des Hasses“ beschrieben. Das Dokument gehört zu einer geplanten Regierungsstrategie mit dem Titel „Protecting What Matters“ („Schützen, was zählt“), die in Kürze veröffentlicht werden soll.
Dem Entwurf zufolge seien nationale Symbole im vergangenen Sommer vereinzelt dazu verwendet worden, Gemeinschaften „auszuschließen oder einzuschüchtern“. Hintergrund sind Kampagnen, bei denen Bürger dazu aufgerufen wurden, etwa den Union Jack oder die St.-Georgs-Flagge an Laternenpfählen und in Straßen aufzuhängen.
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