Gestern bei Miosga: Gestrige Gestalten und gestrige Thesen

vor 8 Monaten

Gestern bei Miosga: Gestrige Gestalten und gestrige Thesen
Bildquelle: Tichys Einblick

Mit Tagesaktualität hat es die Miosga-Redaktion nicht so. Nicht einmal mit Jahresaktualität. Schon vor Monaten haben Blackrockund die größten Banken der Welt den menschengemachten Klimawandel offiziell für beendet erklärt. Donald Trump bezeichnete das Thema gar als Riesenlüge und Betrug. Und selbst Bill Gates zog vergangene Woche die Ätsch-Bätsch-Lange-Nase-Karte: Ich hab Euch zwar zwar zwei Jahrzehnte lang Höllenangst gemacht, aber hey, ich merke gerade, der Klimawandel ist doch nicht so schlimm.

Und bei Miosga? Da ist der Weltuntergang noch immer in vollem Gange. Die Klima-Wandel-Anlage läuft auf Hochtouren.

Zunächst aber menschelt es mal wieder aufs Bezauberndste. Fast so wie einst bei Habeck, gerät Miosga auch beim Grünen Cem Özdemir ins Schmachten und Schwärmen. Per Einspieler wird der jugendliche Cem porträtiert, der „arme Anatole“, der trotz türkischer Wurzeln frisch und frohgemut seinen Weg in die Politik findet. Er darf sich selbst ein bissel aufs Korn nehmen („Dass ich so’n Ötzelbrötzel-Namen hab’, das kann ich ja jetzt nicht ändern“), und Miosga ist sich nicht einmal für die absurdeste Opferrollen-Bäckerei zu schade. Sie fragt ihn allen Ernstes: „Geht Ihnen das heute immer noch so, dass Sie übel behandelt werden von Leuten nur, weil sie so aussehen wie Sie aussehen?“ Nein, sagt er, und man spürt: Das ist sogar einem Özdemir etwas zu weit hergeholt.

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