Guttenberg entgleist bei Maischberger: Trump redet „Schafsscheiß“

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Guttenberg entgleist bei Maischberger: Trump redet „Schafsscheiß“
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist der Abend des Karl-Theo. Erst darf er im Zweiten über Trump herziehen, später im Ersten. In einer äußerst fragwürdigen Propaganda-Dokumentation, mit der das ZDF allem Anschein nach den Krieg gegen Elon Musk offiziell eröffnen will („Die Elon-Musk-Story – Superreich und supermächtig?“), durfte Guttenberg den amerikanischen Präsidenten als „nützlichen Idioten“ bezeichnen und Elon Musk als jemanden, bei dem „Demokratie keinen Platz“ hat. Jetzt, bei Maischberger, setzt er sogar noch einen drauf.

Vom Waffenstillstandsabkommen, das der US-Außenminister Marco Rubio gestern in Aussicht stellte, hält Guttenberg gar nichts: „Wer glaubt, dass über ein Abkommen zwischen diesen beiden zynischen Charakteren in Washington und in Moskau etwas dauerhaft Stabiles entsteht, muss schon ein hohes Maß an Zukunftsromantik mitbringen.“ Der Satz freut die Moderatorin. Wegen des schönen Wortes „Zukunftsromantik“. Ob es wohl von Guttenberg selbst stammt? Die Frage drängt sich auf, denn schließlich musste er dereinst seinen Doktortitel und sein Ministeramt hergeben, nachdem er des ungezügelten Abschreibens überführt worden war.

Guttenberg setzt nach: „Was er (Trump) da behauptet, ist natürlich völliger Blödsinn, fällt aber auf fruchtbaren Boden, weil der Bildungsgrad derer, die das gerne hören wollen, sich auch gewissen Grenzen ausgesetzt fühlt.“ Sagt ausgerechnet ein Kerl, der seinen Bildungsgrad-Nachweis ergaunerte und wieder hergeben musste. Der Mann ist immerhin furchtlos. Seine üppige Ministerpension scheint ihm eine gewisse Gelassenheit zu geben, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

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