Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos sprach Bundeswirtschaftsminister und Grünen-Kanzlerkandidat, Robert Habeck, über die Lage der deutschen Wirtschaft. Laut dem 55-Jährigen sei die aktuelle Situation keine konjunkturelle Schwäche, sondern eine „strukturelle Wirtschaftskrise“ – die vor allem auf die Jahre vor der Ampelregierung zurückzuführen ist.
Die deutsche Wirtschaft sei laut Habeck seit 2019 nicht mehr gewachsen. Gleichzeitig sei das langfristige Wachstumspotenzial des Landes seit etwa 15 Jahren rückläufig. „Das Wachstumspotenzial sinkt seit anderthalb Jahrzehnten, weil man die Chancen, die man hat, nicht ausreichend nutzt“, erklärte der Minister. Als Grund führte er eine weit verbreitete Risikoscheu an, die Innovationen und Investitionen hemmt.
Auf die Frage, wie er die deutsche Automobilindustrie unterstützen wolle, sagte Habeck, er werde „normalerweise dafür kritisiert, dass ich der Industrie zu viel helfe“. Er fuhr fort, dass die Politik nicht direkt in die Produktion eingreifen könne, die Hersteller jedoch ermutigt werden sollten, selbst günstige Elektrofahrzeuge zu entwickeln.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











