Der Journalist Florian Warweg fragte Habecks Sprecher wegen Habecks Werbeauftritt bei der Meldestelle „SO DONE“. „SO DONE“ will nach eigener Aussage gegen Beleidigungen im Internet vorgehen. Die Firma durchforstet im Auftrag ihrer Kunden mittels Künstlicher Intelligenz das Internet nach Beleidigungen, sammelt diese und leitet die gesammelten Beleidigungen an eine Kanzlei weiter, die die strafrechtliche Relevanz prüft. Anschließend werden die relevanten Beleidigungen an den Kunden gegeben, der dann einen Strafantrag stellen kann. Auf der Webseite dieser Firma wirbt Robert Habeck als Wirtschaftsminister mit Foto und Testimonial.
Auf die Frage des Journalisten, inwiefern dieser Auftritt Habecks nicht gegen die Verhaltensregeln für Bundesminister verstoße, leugnet der Sprecher Daniel Greve den Werbeauftritt. „Also ich weise das zurück, mir liegt aber auch kein weiterer Stand vor.“ Als Warweg einwendet, dass Habecks Empfehlung für das Start-up belegt ist, sagt der Greve: „Ich habe da keinen Kommentar zu. Er wirbt nicht. Also ich weise zurück, dass es sich um einen werbenden Sachverhalt handelt, und, genau, weiteres habe ich dazu nicht beizutragen.“
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