Sechs junge Erwachsene und Minderjährige sollen einen islamistischen Anschlag in Deutschland geplant haben. Ein Serbe sowie mehrere Sudanesen und Syrer im Alter von 17 bis 22 Jahren sollen die Tat geplant haben. Allerdings stand noch kein konkretes Ziel fest, und die Tat stand nicht unmittelbar bevor, wie die Staatsanwaltschaft Celle dem NDR mitteilte. Der Hinweis auf die Bestrebungen der Gruppe kam von der Polizei der Stadt New York, diese hat eine der größten polizeilichen Anti-Terror-Abteilungen der USA.
Am Dienstag wurden mehrere Wohnungen der Tatverdächtigen in Bremerhaven und in Cadenberge im Landkreis Cuxhaven durchsucht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf eine schwere staatsgefährdende Straftat. Allerdings wurde bei dem Einsatz niemand verhaftet. Scharfe Schusswaffen und Mittel, die der Vorbereitung eines Anschlags dienen, wurden nicht gefunden. Allerdings fanden die Behörden zwei Anscheinwaffen und einen Säbel sowie Mobiltelefone.
An der Durchsuchung waren mehrere Polizeieinheiten beteiligt, darunter das Landeskriminalamt und die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle leitet das Verfahren als Zentralstelle für Terrorismusbekämpfung. Die Polizei der Stadt New York wandte sich mit ihrem Hinweis zunächst an das Bundeskriminalamt. Dieses leitete die Informationen an die Landespolizei Niedersachsen weiter. Anschließend übernahmen die ZKI Oldenburg und die Generalstaatsanwaltschaft Celle weitere Ermittlungen.
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