Wie jetzt herauskam, sind hunderte tödliche Viren aus einem Labor in Australien verschwunden. Konkret geht es um das Public Health Virology Laboratory des australischen Bundesstaates Queensland. Das berichtet die britische Daily Mail.
Auf einer Pressekonferenz gab demnach Queenslands Gesundheitsminister Tim Nicholls bekannt, dass insgesamt 323 Ampullen als verschwunden gelten. Praktisch alle Viren davon sind hochgefährlich und tödlich für Menschen. Diese fehlen bereits seit 2021, aufgefallen ist das den Behörden aber erst zwei Jahre später, nämlich 2023. Und jetzt erst informierte man die Öffentlichkeit.
Bei den verschwundenen Ampullen handelt es sich um 100 Ampullen des Hendra-Virus, zwei des Hantavirus und 223 Ampullen mit Lyssaviren. Nachdem es Probleme mit einem Gefrierschrank im Labor gegeben hatte, wurden sie offenbar in einen anderen überführt – „ohne dass die erforderlichen Unterlagen ausgefüllt wurden“, so die Behörden. „Die Materialien könnten aus diesem sicheren Lager entfernt und verloren gegangen sein oder anderweitig nicht erfasst worden sein.“
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