Innenminister Alexander Dobrindt warnt davor, dass Jugendliche sich immer häufiger extremistischen politischen Strömungen zuwenden würden. Gegenüber der Funke-Mediengruppe sagt Dobrindt: „Wir stellen in einem erhöhten Maße fest, dass sich junge Menschen radikalisieren.“ Dabei sieht er vor allem die wachsende Gefahr bei rechtsextremen Jugendlichen und ergänzt jedoch: „Aber diesen Trend erkennen die Sicherheitsbehörden auch unter Linksextremisten und jungen Islamisten.“
„Aufklärung gegen diese extreme Propaganda können vor allem Netzwerke vor Ort in den Städten und Kommunen leisten, etwa an Schulen, in Vereinen oder Jugendtreffs,“ merkt Dobrindt an. Er erhofft sich, dass diese Institutionen eine Radikalisierung von Jugendlichen früh erkennen und dann entsprechend auf sie einwirken können.
Der Staat könne seiner Ansicht nach „mit Ansprache und Aufklärung“ der Radikalisierung von Jugendlichen entgegentreten. Allen voran müsse der Staat aber die Probleme der Jugendlichen lösen. „Extremisten identifizieren einen gemeinsamen Gegner, junge Rechtsextremisten inszenieren sich als Opfer einer fremden Bedrohung“, so Dobrindt. Daraus würden dann „Kampf und Aggression gegen diese vermeintliche Gefahr, die immer stärker auch über soziale Plattformen und Kanäle im Internet betrieben werden“ entstehen.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











