Er ist Chef eines riesigen Modeimperiums und steht mit 3,9 Milliarden US-Dollar Vermögen ganz oben auf der Forbes-Liste der reichsten Italiener: Renzo Rosso (70), Sohn von Landarbeitern aus Venetien. Mit seiner Jeansmarke Diesel wurde er weltberühmt. Seine Lebensleistung sei es, die Reichen zu überzeugen, zerrissene Arbeiterjeans anzuziehen, spottete die Konkurrenz. Im Tagesspiegel erzählt Rosso, wie er seine ersten Jeans aus dem Kofferraum verkaufte, wie er auf die Idee mit den Löchern kam und was er von Deutschland hält.
NIUS dokumentiert seine besten Aussagen:
„Als Bauernsohn habe ich davon geträumt, mehr zu verdienen als ein gewöhnlicher Arbeiter. Ich komme aus einem kleinen Ort in der Po-Ebene, in dem es nur ein Auto gab, einen Fiat 1100. Als ich in den 50er und 60er Jahren dort aufgewachsen bin, waren die Straßen noch nicht asphaltiert. Ich wollte Abteilungsleiter werden, wenigstens ein paar Angestellte haben, die unter mir arbeiteten. Nie hatte ich gedacht, dass ich einmal so viel mehr haben würde.“
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