Vor zehn Jahren versprach man uns, dass sich durch die Massenmigration nichts ändern würde. „Wir lassen uns die Art, wie wir leben, nicht kaputt machen“, sagte der damalige Justizminister Heiko Maas 2015, nachdem Islamisten im Pariser Club Bataclan sowie in Cafés und Bars der französischen Hauptstadt 130 Menschen getötet und knapp 700 verletzt hatten. Einen Monat zuvor prophezeite der Migrationsforscher Rainer Bauböck: „In zehn Jahren wird man Merkel dankbar sein.“
Es waren Sätze, die seit Angela Merkels Entscheidung, die Grenzen nicht zu schließen, so oder ähnlich immer wieder zu hören waren: Beschwörungsformeln, die die schleichende Islamisierung negieren sollten, die die Bevölkerung lehren sollten, der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen und stattdessen nur das zu sehen, was die Regierung zu sehen erlaubt.
Zehn Jahre später ist von der Art, wie wir leben, auf den ersten Blick noch viel vorhanden: Wir feiern noch immer viele Feste, halten Großveranstaltungen ab, die Straßen sind voller Menschen, die zur Arbeit oder zur Schule gehen, Cafés und Restaurants sind gut besucht. Doch wer genauer hinsieht, erkennt die Unterschiede zu früher, die eine freie von einer unfreien Gesellschaft unterscheiden.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











