Auf der Eschborner Landstraße im Frankfurter Stadtteil Rödelheim ist seit Monaten regelmäßig ein provisorisches Gebetszelt zu sehen. Auf einer Fahrbahnhälfte, direkt vor der Imam-Ali-Moschee, kommen dort zum Freitagsgebet etwa 60 Menschen zusammen. In dem Zelt mit durchsichtigen Wänden knien sie laut Frankfurter Rundschau auf Gebetsteppichen, während Imam Mokhber predigt. Seine Ansprache wird über Lautsprecher auch nach draußen übertragen.
Die Imam-Ali-Moschee wurde im Juli 2024 im Zuge des Verbots des „Islamischen Zentrums Hamburg“ (IZH) durch das Bundesinnenministerium geschlossen. Das Ministerium stuft das IZH als direkte Vertretung des iranischen Mullah-Regimes ein, dem es vorwirft, eine islamistische und totalitäre Ideologie zu propagieren sowie die Terrororganisation Hisbollah zu unterstützen. Betreiber der Frankfurter Moschee war das „Zentrum der Islamischen Kultur“ (ZIK), das nach Angaben des hessischen Innenministeriums als Teilorganisation des IZH gilt.
Mittlerweile hat sich Widerstand durch die Anwohner formiert. Auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig versammelt sich freitags eine kleine Gruppe von Demonstranten. Sie gehören zu einer Bürgerinitiative, die sich am 1. Januar gegründet hat und gegen das öffentliche Beten an dieser Stelle protestiert.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











