Die aktuellen Bilder der Zerstörung der Gebäude des Verteidigungsministeriums in Damaskus oder die regelmäßigen Schießereien bei der Essensausgabe in Gaza seit Ende Mai und die neu aufgeflammten Auseinandersetzungen zwischen Drusen und Muslimen bestätigen die schlimmsten Befürchtungen. Die Sprache des Nahen Ostens ist die Gewalt. Finanziert und politisch unterstützt – gewollt oder ungewollt – wird sie von Ost und West, Süd und Nord, Demokraten und Autokraten, Ideologen und Pragmatikern.
Es ist zum Verzweifeln. Gerade keimte die Hoffnung auf, dass Syriens neuer Machthaber Ahmed Al-Sharaa bald in den Kreis der Abraham-Accords aufgenommen wird, da begann eine neue Welle der Gewalt an der Nordgrenze Israels. 2.000 Drusen dringen bewaffnet von der israelischen Südhälfte der Golanhöhen auf syrisches Staatsgebiet vor. Sie wollten ihren Brüdern und Schwestern in Sweida zu Hilfe eilen. Dort waren über Nacht Stammeskämpfe ausgebrochen: Muslime gegen Ungläubige. Drusen gelten in dieser Region als Feinde wie Juden und Christen.
Es ist wie seit einer gefühlten Ewigkeit. Muslime kennen nur die Sprache der Gewalt. Die Außenwelt folgt dem falschen Narrativ. Es geht nicht um Land, nicht um Öl und nicht um Wasser. Es geht um die alleinige Herrschaft der Muslime, extrem oder weniger extrem. Land, Öl und Wasser werden als zusätzliche Mittel missbraucht. Das Ziel ist das Kalifat, das einzig gültige Gesetz ist die Sharia, die es erlaubt, dass neunjährige Mädchen mit erwachsenen Männern verheiratet werden.
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 2 | 05.07.26











